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Thema des Blogs: Unternehmenskommunikation für Führungskräfte.

Social Media Nutzen

Noch kein Social Media Nutzen für den Mittelstand

Ein Kommentar zu http://www.lead-digital.de/aktuell/social_media/social_media_kein_nutzen_fuer_den_Mittelstand

Worum geht’s? Im Beitrag wir ein Studienergebnis geschildert. Es besagt Social Media scheint für 400 Mittelständler im deutschsprachigen Raum sehr weit weg zu sein. Es gibt noch nicht einmal Positiv-Beispiele. Wäre schön wenn es wenigstens ein einzelnes Leuchtturm-Projekt im deutschsprachigen Raum gäbe. Schade.

Aber leider decken die Ergebnisse der Studie sich mit meiner Wahrnehmung und ich stimme dem im Wesentlichen zu. Wundern muss man sich auch nicht, dass keine Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg festgestellt werden konnten: Wenn etwas ohne Einsatz schlecht betrieben wird, darf es auch keinen Erfolg geben. Entweder man macht Social Media richtig – dann wird sich auch der Erfolg einstellen – oder gar nicht.

Was ich derzeit bei vielen Unternehmen sehe kommt nicht über den Experimental-Status hinaus. Die Unternehmer können nicht einschätzen was da passiert, lernen aber, dass die neuen Kommunikationskanäle sich etablieren und Weiterlesen

Best Praxis: So geht Online- und Suchmaschinenmarketing

Achim Achilles‘ Kolumnenbeitrag zum Thema Apple Watch zeigt wie man hochwertige Links zu seiner Seite ideal platziert.

Erfolg im Online-Marketing ist keine Zauberei

Abgesehen davon, dass mir der Artikel gefällt – auch weil ich gerne Achilles lese – das ist perfektes Online- und Suchmaschinenmarketing!
Diese beiden externen Links im Text die zu seiner Seite zeigen – von einem vertrauenswürdigen Medium wie Spiegel Online – bringen Herrn Achilles einen deutlichen Page-Rank-Vorsprung, wie der Vorsprung heutzutage aufgrund der Suchmaschinenoptimierung auf der eigenen Homepage kaum mehr erreichbar ist. Wohl dem, der als Experte so geschätzt wird und daher zu seinem Vorteil dann die eigenen Seiten so pushen darf. Da bleibt nur Weiterlesen

Change Management: Erfolg der vorher weh tut.

Vor dem Erfolg steht immer der Fleiß.

Prof. Peter Kruse über Changemanagement: http://youtu.be/FLFyoT7SJFs via @YouTube.
Wenn Sie sich diese interessanten 6 Minuten zum Thema Change-Management anschauen, wird klar, warum besser externe Berater und Change Manager beim Change-Prozess helfen sollten – eigentlich müssen. Ich kann Vorgesetzte nur schwer verstehen, die Angestellte in einem Projekt in die Pflicht setzen, einen schmerzhaften Umbruch im Unternehmen gezielt zu verursachen. Die Gefahr der Anfeindungen von Kollegen, die aus einer Komfortzone gerissen werden ist immens und auch die Frage woher intern die Fähigkeit kommen soll, einen Change durchzuführen ist bestimmt nicht immer unberechtigt.

Die wichtige Außenansicht – Warum externe Change-Berater den Schmerz mindern und den Erfolg fördern

Die Außensicht hilft weil sich der externe Change-Manager oder Kommunikations-Manager gar nicht erst aus einer Komfortzone befreien muss. Ein weiterer großer Vorteil ist die externe Sicht: In Umbruchphasen neue Impulse ins Unternehmen bringen, die eine neue Struktur nicht nur festigen, sondern bereichern. Ich vergleiche das gerne mit einem Genpool!

Wissensvermittlung im Unternehmen

Entdecken Sie Microlearning – schnell und hochverfügbar

Microlernen ist für mich eng verknüpft mit „Learning on demand“, also auf Lerninhalte sofort zugreifen zu können, wenn der akute Bedarf existiert. Mittels kleiner Wissenseinheiten, die im Web sofort Verfügbar sind.

Im Vergleich dazu das klassische Lernen: Nicht sofort verfügbar. Lokal verteilt – man muss in ein Seminarhotel oder zur Bildungseinrichtung. Dann bekommt man in der Regel meist zu viel Input für die konkret vorliegende Aufgabe: Ein komplettes Lehrbuch oder einen Kompletten Kurs – man muss also wieder suchen, filtern, selektieren.

Aber heute möchten Menschen nur gerne lernen, was gerade benötigt wird. Wo ein akuter Bedarf da ist. Bei knapper Zeit müssen schnelle Ergebnisse her. Die schnelle Anwendbarkeit des Gelernten ist heute in der Erwachsenenbildung ein kritischer Faktor für die Motivation der Teilnehmer. Die jeweilige Lernform muss dies berücksichtigen. Das Mantra: „Welches Problem will gelöst werden?“

Zu oft sind Seminare auch Teil eines statischen Entwicklungsplans und treffen nicht den Bedarf und schon gar nicht die Motivation des Mitarbeiters. Die Vorteile von Präsenz-Seminaren, wie gemeinsame Diskussion und knüpfen neuer Kontakte, stehen dabei sowieso nicht im Fokus.

Welche Inhalte sind geeignet für Microlearning?

Oft sind es Einzelfakten. Selten komplexe Zusammenhänge. Dementsprechend sollten Microlearning-Elemente kurz und knackig sein: Eine im Alltag schnell zu bewältigende Online-Konzentrationseinheit empfehle ich auf eine Länge von bis zu 7 Minuten zu begrenzen, besser weniger. Beste Beispiele sind hier Konfigurations-Features von Programmen oder Grammatikregeln in Sprachkursen.

Microlearning ist so „mikro“, dass vom Laien bis zum Experten ein einzelner Fakt verständlich vermittelt werden können sollte. Die Einheiten sind also so zu gestalten, dass unterschiedlichste Wissensstände davon angesprochen sind. Wenn das nicht geht, dann ist dies ein Indiz dafür, dass dieser Inhalt für Microlearning nicht gut geeignet ist. Ein Beispiel aus meiner Suchmaschinen-Optimierungs-Praxis: „Google Adwords-Kampagnen im Google Suchnetzwerk und im Google Display Netzwerk detailliert konfigurieren“ ist nicht sinnvoll in 5 Minuten verpackbar. Wohingegen das Beispiel: „Das Hauptunterscheidungsmerkmal einer Google Adwords-Kampagne im Google Suchnetzwerk von einer Google Adwords Kampagne im Display Netzwerk“ sehr wohl Microlearning sein könnte. Was natürlich Life-Microlearning-Webinare für kontrovers zu diskutierendes ins Reich der Mythen und Märchen verbannt. Unstrukturiertes, was durchaus in anderen modernen Lernformen heilsbringend propagiert wird, kann im Microlearning nur fehl am Platz sein.

Qualitätssiegel schaffen Transparenz

Der einzelne Fragefall ist also zu lösen. Durch die Menge der aktiven Teilnehmer  im Internet ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jemand zu dieser Frage bereits etwas publiziert hat. Viele publizieren für Viele. In diesem Fall kann der Lernende dann auf Basis Vertrauen schaffender Qualitätssiegel entscheiden, welches Häppchen das richtige ist und vertrödelt keine Zeit mit etwas aktuell wenig Interessantem.

Als Problem der Lernenden bliebe die Recherche: Das Netz zu durchsuchen. Leider können Suchmaschinen noch immer nicht die Popularität von der Qualität unterscheiden, um wirklich das Richtige in der richtigen Qualität zu finden. Schon eher Social Media Communities. Suchmaschinen sind hier allerdings durch semantische Auszeichnungsmöglichkeiten am Aufholen. Die Marktführende Suchmaschine zeigt beispielsweise die Sternchen-Bewertungen entsprechender Semantik-Vokabulare in den Quelltext-Auszeichnungen für Beurteilte Inhalte an.

Betrachten wir den Sachverhalt mit anderen Vorzeichen: Was wäre eigentlich, wenn weniger Leute publizierten? Also nicht mehr „Viele publizieren für Viele“, sondern wenige publizieren für viele: Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass das gesuchte Puzzleteil gar nicht frei verfügbar existiert höher.

Damit verändert sich die Herangehensweise der Lernenden: man müsste sich irgendwo registrieren und anmelden, um eine Frage zu stellen. Aber wo? (Hier kommt übrigens das Qualitätsproblem noch stärker zum Tragen.) Diese Hürde überwindet man oft noch. Aber dann kommt die Wartezeit auf die Antwort dazu und Antworten bleiben eventuell sogar aus ist es umso ärgerlicher. Mögliche Nische wäre eine Plattform mit Antwort-Garantie – eventuell als Bezahlservice. Der Anbieter solcher Dienste benötigt allerdings wesentliche Mittel, um für alle Fragen eine kompetente Antworthilfe innerhalb definierter Fristen zu liefern. Wobei es nicht darum ginge, für jede Anfrage sofort einen Film und ein Seminar produzieren zu müssen, sondern darum, schnell einen Ansatz zu geben, wie Fragende mit akut vorhandenem Lösungsbedarf weiterkommen. Es geht um den vertrauensvollen Kontakt. Diese Permanente Verfügbarkeit von Expertenwissen ist für Bildungsträger und die meisten Fachleute schwer zu realisieren. Denken wir aber noch an die Chance virales Marketing zu fördern Wenn der Beratene spürt, dass die Bildungseinrichtung vorlebt, wovon sie spricht und daraus positive Netz-Mundpropaganda wird, ist das durchaus als Akquise-Weg vorstellbar, um bei potentiellen Teilnehmern Interesse für das Angebot an Präsenzseminaren zu wecken.

Wegen dieses Aufwandes empfehle ich Inhalte zu öffnen. Wer seine Wissenshappen im Web verfügbar macht, hat zumindest schon den Fuß in der Tür zur tatsächlichen Generierung von Leads. Also: Publiziert Eure Inhalte! Diese ist gute Werbung für Präsenzkurse, belegt sie doch den Expertenstatus und zeigt andeutungsweise etwas von der zu erwartenden Qualität im Workshop. Die Regel zur Publikation von Microlearning-Inhalten: Immer nur 1 Funktion für 1 Publikation. Für komplexeres kommen dann MOOCs, Web-Seminar und die Präsenzschulungen in Frage – das ist dann kein aber kein Microlearning. Es bleibt die Frage: Wie schaffen wir eine Kultur der Hilfe und Wissensweitergabe im Unternehmen? Schreiben Sie mir Ihr Interesse, bei genug Feedback wird das der nächste Blogbeitrag.

Fazit: Microlearning ist schnell, gezielt, bedarfsorientiert.

Lösungsansatz im Unternehmen: Social Intranet.

Danke für Ihr Interesse!