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Thema des Blogs: Unternehmenskommunikation für Führungskräfte.

Change Management: Erfolg der vorher weh tut.

Vor dem Erfolg steht immer der Fleiß.

Prof. Peter Kruse über Changemanagement: http://youtu.be/FLFyoT7SJFs via @YouTube.
Wenn Sie sich diese interessanten 6 Minuten zum Thema Change-Management anschauen, wird klar, warum besser externe Berater und Change Manager beim Change-Prozess helfen sollten – eigentlich müssen. Ich kann Vorgesetzte nur schwer verstehen, die Angestellte in einem Projekt in die Pflicht setzen, einen schmerzhaften Umbruch im Unternehmen gezielt zu verursachen. Die Gefahr der Anfeindungen von Kollegen, die aus einer Komfortzone gerissen werden ist immens und auch die Frage woher intern die Fähigkeit kommen soll, einen Change durchzuführen ist bestimmt nicht immer unberechtigt.

Die wichtige Außenansicht – Warum externe Change-Berater den Schmerz mindern und den Erfolg fördern

Die Außensicht hilft weil sich der externe Change-Manager oder Kommunikations-Manager gar nicht erst aus einer Komfortzone befreien muss. Ein weiterer großer Vorteil ist die externe Sicht: In Umbruchphasen neue Impulse ins Unternehmen bringen, die eine neue Struktur nicht nur festigen, sondern bereichern. Ich vergleiche das gerne mit einem Genpool!

Ein bekanntes Problem nimmt Einfluss auf Lösungsansätze

„Das Drängendere ist der Feind des Dringenden“, schreibt Stefan Schmitt in der Zeit vom 1.12.2011. Dieser Aphorismus ruft mir wieder eines der Kernprobleme für vernünftiges Informationsmanagement und gute Kommunikation ins Gedächtnis: Ein Kollege von mir benutzt dafür gerne den Spruch „Wir haben keine Zeit den Zaun zu reparieren, denn wir müssen unsere Hühner einfangen.“ Damit steht er nicht alleine. Wenn Sie diesen Satz mittels Ihrer bevorzugten Suchmaschine im Internet suchen, werden Sie sehen: Dieses Problem kennen richtig viele Leute!

Stefan Schmitt verwendet „Drängender ist der Feind des Dringenden“ im Zusammenhang mit dem Klimagipfel in Durban. Laut den Experten sei dort anderes als kein neues Kyoto Protokoll, keine allgemein verbindlichen Emissionsgrenzen, natürlich keine Sanktionen ein Wunder. Und zwar angesichts dauernder Krisensituationen, die unsere Weltpolitik vordringlich leiten. Er sieht das Hauptproblem in der Duration der Maßnahmen: Jede Abhilfe setze Maßnahmen voraus, die  langfristiger Angelegt sind, als Amtszeiten und Themenzyklen dauern.“

Nun wieder zu den Hühnern: Das dringende reparieren des Loches im Zaun wird vom drängendere Verlust der Hühner auf dem Hof oft so stark verdrängt, das selbst die gefangenen Hühner wieder in den selben – meist einzigen – Stall mit dem Loch im Zaun gesetzt werden und das Spiel beginnt ohne Unterlass von vorne.

Sie ahnen schon worauf ich hinaus will?

Richtig. Als Unternehmer haben Sie alle Fäden in der Hand, um das Dringende so aufzubereiten, dass die Mitarbeiter weniger Zeit zum drängenden Hühnerfang benötigen und mit Ihnen zusammen Zeit finden, das Loch im Zaun zu verkleinern. Sie möchten nämlich Ihr Geschäft länger gut betreiben, als bis zum nächsten Wahlkampf. Nur leider haben Sie keine Zeit! (Anm.: für nähere Erläuterung bitte von Zeile 1 nochmals lesen.)

Der neue Ansatz im Binaer Erfolgsmodell will erreichen, daß Sie in Zukunft sagen können: Solange bis wir alle Hühner eingefangen hatten und der Zaun geflickt worden war, stand ein Interimsmanagement-Kollege von Binaer vor dem Loch und hat es so gut abgedichtet, dass uns das in Zukunft nicht mehr passiert.“