Archiv für den Monat: Dezember 2011

Meldung der Neueröffnung von Binaer PR-Konzepte

Nun ist es wirklich öffentlich. Zusammen mit einem Eröffnungsangebot für Handwerksfirmen habe ich heute die erste Pressemeldung versendet. Wahrscheinlich werden die meisten Redaktionen es als Werbung abschmettern 🙂 Ich drücke fest die Daumen, dass es irgendwo in einer kleinen Ecke abgedruckt wird. Mir war einfach wichtig, die Gründung von Binaer PR-Konzepte öffentlich zu machen. Nicht zuletzt um uns selbst ein Signal zu geben, dass es jetzt wirklich Los geht. Kick off! „Die Spiele mögen beginnen!“ (schrieb einst Vergil in seinen Eklogen).

Für den genauen Wortlaut der Pressemeldung bitte diesem Hyperlink zum PDF folgen:

115 KB., Datum: 12.12.2011, Dateiname: 2011_12_11_Binaer_PR-Konzepte_fuer Handwerksfirmen_PI.pdf (es öffnet sich ein neuer Tab oder ein neues Fenster).

Ich freue mich nun auf viele Anmeldungen zum Eröffnungsangebot. Am besten so viele, dass ich nicht alle abarbeiten kann!

Bis dahin, viele Grüße, JS

Ein bekanntes Problem nimmt Einfluss auf Lösungsansätze

„Das Drängendere ist der Feind des Dringenden“, schreibt Stefan Schmitt in der Zeit vom 1.12.2011. Dieser Aphorismus ruft mir wieder eines der Kernprobleme für vernünftiges Informationsmanagement und gute Kommunikation ins Gedächtnis: Ein Kollege von mir benutzt dafür gerne den Spruch „Wir haben keine Zeit den Zaun zu reparieren, denn wir müssen unsere Hühner einfangen.“ Damit steht er nicht alleine. Wenn Sie diesen Satz mittels Ihrer bevorzugten Suchmaschine im Internet suchen, werden Sie sehen: Dieses Problem kennen richtig viele Leute!

Stefan Schmitt verwendet „Drängender ist der Feind des Dringenden“ im Zusammenhang mit dem Klimagipfel in Durban. Laut den Experten sei dort anderes als kein neues Kyoto Protokoll, keine allgemein verbindlichen Emissionsgrenzen, natürlich keine Sanktionen ein Wunder. Und zwar angesichts dauernder Krisensituationen, die unsere Weltpolitik vordringlich leiten. Er sieht das Hauptproblem in der Duration der Maßnahmen: Jede Abhilfe setze Maßnahmen voraus, die  langfristiger Angelegt sind, als Amtszeiten und Themenzyklen dauern.“

Nun wieder zu den Hühnern: Das dringende reparieren des Loches im Zaun wird vom drängendere Verlust der Hühner auf dem Hof oft so stark verdrängt, das selbst die gefangenen Hühner wieder in den selben – meist einzigen – Stall mit dem Loch im Zaun gesetzt werden und das Spiel beginnt ohne Unterlass von vorne.

Sie ahnen schon worauf ich hinaus will?

Richtig. Als Unternehmer haben Sie alle Fäden in der Hand, um das Dringende so aufzubereiten, dass die Mitarbeiter weniger Zeit zum drängenden Hühnerfang benötigen und mit Ihnen zusammen Zeit finden, das Loch im Zaun zu verkleinern. Sie möchten nämlich Ihr Geschäft länger gut betreiben, als bis zum nächsten Wahlkampf. Nur leider haben Sie keine Zeit! (Anm.: für nähere Erläuterung bitte von Zeile 1 nochmals lesen.)

Der neue Ansatz im Binaer Erfolgsmodell will erreichen, daß Sie in Zukunft sagen können: Solange bis wir alle Hühner eingefangen hatten und der Zaun geflickt worden war, stand ein Interimsmanagement-Kollege von Binaer vor dem Loch und hat es so gut abgedichtet, dass uns das in Zukunft nicht mehr passiert.“

Bekannte Situation? (Beachten Sie bitte den Kommentar ;-)

Stellen Sie sich folgende Situation vor – vielleicht haben Sie schon ähnliche Erfahrungen gemacht:
Ein Kunde stellt sich schlauer dar, als er ist. Ebenso der
Dienstleister. Man sitzt im Meeting und versteht sich gegenseitig gut.

Als Folge stellt keiner von beiden Fragen, die auf eigene Inkompetenz hindeuten könnten.

Folgefolge: Dieses Projekt verursacht hinderliche Schmerzen.
(Anm.: Es gibt auch förderlichen Projektschmerz!)

Lösung: Beide müssen über Ihren Schatten springen und offen und ehrlich miteinander umgehen. Wenn also die Vertrauensbasis stimmt, dann können beide sich erfolgversprechend miteinander unterhalten.

Doch wie? Fragen Sie Binaer!

Gerade mache ich wieder die Erfahrung, wie sich solche Projekte anfühlen. Zum Glück sitze ich als dritte Partei am Tisch und muss die Schmerzen nicht selbst spüren, sondern  verringern. Es glückt!